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*Perspektiven einer Lösung der Kurdenfrage *
*im Nahen Osten *
*Wann: *am *Freitag, 08. April 2011 *um *19.00 Uhr *
*Wo: *im *Netanyasaal *(Altes Schloss) Gießen
*Eintritt: frei *
Dr. Mordechai Zaken ist Spezialist für die kurdische Geschichte, das orientalische Judentum sowie die nicht-muslimischen Minderheiten in der 
Region. Er war von 1997 bis 1999 Berater des Premierministers von Israel bei arabischen Angelegenheiten.
In seinem Vortrag wird er vorwiegend über die Situation der jüdischen Einwanderer aus Kurdistan berichten. Vor 1951 besiedelten ungefähr 
25.000 Juden den irakischen Teil Kurdistans. Anfang der 50iger Jahre des 20. Jahrhunderts mussten sie, wie auch die Juden aus den kurdischen 
Gebieten der Türkei, des Irans und Syriens, oft unter Lebensgefahr, ihre Heimat verlassen und wanderten nach Israel aus.
Sie interessieren sich noch heute für alle Belange Kurdistans.Dr. Zaken meint, dass es unerträglich sei, dass kein internationales 
Gremium, noch nicht einmal die UN, sich mit der Lage der Kurden beschäftigt. Dieses „Phänomen“ sei eines der wenigen Wunder dieser Welt.

/Veranstalter: Deutsch-Kurdische Gesellschaft Gießen e.V. /
/Partnerschaftsverein Gießen-Netanya e.V. /
/mit Unterstützung der Jüdischen Gemeinde Gießen /
/und Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)/

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