Wegen vermeintlicher Terror-Propaganda will die türkische Regierung nun noch 106 weitere kurdische Politiker vor Gericht stellen. Der Prozess gegen 98 kurdische Bürgermeister und acht weitere Politiker soll, so teilte das Gericht mit, schon bald in Diyarbakır beginnen. Sie werden beschuldigt, sich für bessere Haftbedingungen für den inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan eingesetzt und terroristische Propaganda verbreitet zu haben. Die türkische Regierung hat ihre Position gegenüber kurdischen Politikern verschärft, nachdem der Kongress für eine Demokratische Gesellschaft (DTK) vor einigen Wochen die «Demokratische Autonomie» erklärt hatte und fast zur selben Zeit 13 türkische Soldaten bei einem Angriff der PKK getötet wurden.
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