Die Abgeordneten der LINKEN haben sich zu den Angriffen auf Kurden im Nordirak in der «Neuen Rheinischen Zeitung» öffentlich geäussert. Sie kritisieren «die völkerrechtswidrige Grenzüberschreitung» und fordern die Bundesregierung und die EU auf, auf politischem Weg einzugreifen. Die «Neue Rheinische Zeitung» druckt die ganze Pressemitteilung im Wortlaut ab:
Seit dem 16. Juli 2011 greift das Iranische Militär völkerrechtswidrig Ziele in der kurdischen Autonomieregion im Nordirak an. Aufgrund tagelanger Bombardierungen und Gefechte kamen dabei bislang mehr als 250 iranische Soldaten, 8 Mitglieder der PKK nahen Partei für ein freies Leben in Kurdistan (PJAK), sowie 3 Zivilisten ums Leben. Unzählige Menschen wurden verletzt. Das Internationale Rote Kreuz berichtet von Dorfzerstörungen. Hunderte Familien, aus der grenznahen Region, befänden sich auf der Flucht. Offenbar strebt der Iran an, trotz anhaltender Friedensbemühungen der PJAK und der PKK, den Kandil, eines der Rückzugsgebiete der kurdischen Freiheitsbewegung im Nordirak, einzunehmen.
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